Peru – Lima, Cusco, Machu Picchu und Titicaca-See

Lima

Nach unserem 17-stündigen Flug kamen wir am Spätnachmittag in Lima an. Wir nahmen dann direkt den Bus in die Stadt, um genau zu sein nach Miraflores. Miraflores ist neben Barranco und San Isidro einer der drei Stadtteile, welchen man ohne bedenken bereisen kann. Lima ist eine sehr große Stadt und wir kamen direkt zu Rushhour dort an. Der Bus braucht für gerade mal 16 km 2,5 h. In unserem Hostel angekommen legten wir uns auch direkt hin.

Am nächsten Morgen gingen wir direkt auf Erkundungstour und schlossen uns einer der vielen Free-Walking Touren an. Es ging erstmal mit dem Bus in die Altstadt von Lima. Wir nahmen den Express-Bus, welcher eine eigene Spur hat. Dieser brauchte lediglich 20 min. Wenn man einen normalen Bus nimmt, braucht man ca. 2 h in die Altstadt. In Lima ist einfach immer Rushhour. :/

In der Altstadt sind klar die spanischen Einflüsse zu sehen. Die vielen Gebäude und Kirchen sind toll anzusehen. Mittlerweise sind sind die meisten Gebäude, auch die öffentlichen, in privatem Besitz. Außerdem mussten wir ein bisschen aufpassen das Bettina nach ihrer Tanzeinlage mit den Peruanern nicht in deren Besitz überging 😉.

Am Plaza de Armas haben wir uns dann den Wechsel der Wachen angeschaut. Da muss man wirklich mit viel Begeisterung bei der Sache sein wenn man bei 30°C in langen Klamotten mit Stiefeln marschiert…
Auch in Miraflores und Barranco, dem Künstlerviertel der Stadt, marschierten wir im Gänsemarsch mit der Free Walking Tour. Allerdings lohnte es sich wirklich, da wir ein paar sehr leckere Restaurants und Cafés empfohlen bekamen.

Damit wir für den Rest der Zeit keine Surfbretter mehr ausleihen brauchen, beschlossen wir kurzer Hand welche zu kaufen und gingen spontan in Lima surfen. Wohoooo unsere ersten eigenen Bretter 😊.

Cusco

Von Lima aus ging es dann weiter nach Cusco, die ehemalige Hauptstadt der Inkas. Hier gab es viel Kultur, ein bisschen Höhenkrankheit und natürlich der Machu Picchu (man spricht es Matschu Piktschu und nich Matschu Pitschu – das heißt nämlich alter Penis und nicht alter Gipfel. Also Obacht 😉). Nach Bus, Zug und Bus kamen wir an der sagenumwobenen Inkastädte an. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und es regnete nur ganz kurz während unseres Besuchs. Aber seht selbst.
Ansonsten hat Cusco, wie auch Lima nicht nur kulturell sondern auch kulinarisch einiges zu bieten.

Titicacasee

Danach wieder Bus, Zug, Bus nach Cusco. Nach einer Nacht in Cusco nahmen wir den Nachtbus nach Puna zum Titicacasee. Auf 3800m angekommen ging es dann mit dem Boot zu den schwimmenden Häusern der Nachfahren der Uros. Die Uros hatten damals solche Angst vor den Inkas, dass sie Ihre Häuser aus Reeb bauten, um bei drohender Gefahr auf den See fahren zu können. Das haben Sie dann auch gemacht. Ihre Nachfahren leben heute noch dort um die Touristen an der Nase herumzuführen 😉. Danach schipperten wir noch ein wenig auf dem See umher und besuchten eine weiter Insel auf der wir zu Mittag aßen und ein bisschen spazieren gehen konnten. Höchster Punkt: 3950m. Auf dem See war es 🥶 kalt und in Puno lag teilweise Schnee. Clever, dass wir unsere warmen Sachen bereits in China nach Hause geschickt haben. Am gleichen Abend ging es wieder mit dem Bus zurück nach Cusco. Dort angekommen hieß es erstmal ausschlafen und den letzten Tag in den Anden genießen.

Noch was:

– In den Anden fliegen keine Kühe. Die stehen ganz normal.

– Viel trinken und Koka Blätter kauen hilft gegen die Höhenkrankheit.

– Machu Picchu ins wohl der touristischste Ort auf Erden. Trotzdem sehr beeindruckend!

– Bei den Palästen der Inkas musste jede Familie mithelfen. Damals zahlte man seine Steuer also mit Arbeitseinsatz. Dafür war die Bauzeit auch nur 4 Jahre. Wäre vielleicht auch was für daheim…

– Der Titicacasee hat Salzwasser. Pippi Langstrumpf war leider nicht anzutreffen 😒

– Wir haben die Hosen voll, zu kurze Bretter gekauft zu haben.

– Peru ist eine Wüste, aber dort wo es Pflanzen gibt, gibt’s auch krachende Farben!

– Keine Lust mehr auf kalt. Vamos a la Playaaaaaaaa 🏄‍♀️🏄‍♂️

Ein Kommentar zu „Peru – Lima, Cusco, Machu Picchu und Titicaca-See

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